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Vortragsveranstaltungen zur Geschichte und Politik der Frauenbewegung
12. - 21. Oktober 2009 in Shanghai und Nanjing, FES-Shanghai

Zur Förderung der Gleichberechtigungsgespräche lud die Friedrich Ebert Stiftung Shanghai Prof. Dr. Beatrix Bouvier, Leiterin des Karl Max Museums und des Studienzentrums Karl-Marx-Haus in Trier zu einer Vortragsreihe vom 12.-21.Oktober 2009 nach Shanghai und Nanjing ein. Die verschiedenen Veranstaltungen wurden in Zusammenarbeit mit  dem Shanghai Institutes for International Studies, der Fudan Universität, der Nanjing Universität und der  Nanjing Normal University organisiert und durchgeführt. Zu den Teilnehmern zählten vor allem Mitglieder des Shanghaier Frauenverbandes, Wissenschaftler und zahlreichen StudentInnen der jeweiligen Universitäten..

Im Vortrag „Mit der Geschwindigkeit einer Schnecke: Vom Frauenwahlrecht zur Gleichstellungspolitik“ vergleicht Frau Prof. Dr. Bouvier die Geschwindigkeit des Gleichberechtigungsprozess mit der einer Schnecke. Vor allem auf die Schwierigkeiten zu Beginn der Frauenbewegung erläutert Bouvier im historischen Kontext. Allerdings wies Prof. Dr. Beatrix Bouvier auch daraufhin: „Manchmal ist es schon viel, wenn es gelingt, Frauenanliegen politikfähig zu machen, Denkanstöße in die politische Kultur und gesellschaftliche Moral hineinzutragen und auch breitere Schichten für Forderungen von Frauen und andere Wertvorstellungen zu sensibilisieren.“
Nicht nur historisch setzt sich Frau Prof. Dr. Bouvier mit diesem Thema auseinander. Sie weist in diesem Vortrag ebenfalls auf die Problematik der Frauen in der heutigen Gesellschaft hin. In diesem Zusammenhang führt sie das Beispiel der alleinerziehenden Mütter auf, die (nicht nur) steuerlich gesehen viel schlechter als die klassische Familie gestellt sind.
In ihrem Vortrag „Frauen tragen die Hälfte des Himmels. Zur Geschichte der Frauenbewegung in Europa seit der Französischen Revolution“ referiert Prof. Dr. Bouvier darüber, dass die Rollenverteilung bezüglich Männer und Frauen ausschließlich aus dem historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Einfluss entstanden ist. Sie benutzt den Begriff „Rollenzuweisung“, um zu verdeutlichen, dass das zugewiesene Rollenverhalten von Mann und Frau nicht natürlich entstanden ist und man es aufheben könnte. Das ist einer der Grundgedanke für die Förderung der Gleichberechtigung.

 

Download:   Programm SIIS (Deutsch, PDF-Datei)
                  Programm Fudan (Deutsch, PDF-Datei)
                  Programm Nanjing Universität (Deutsch, PDF-Datei)
                  Programm Nanjing Normal Universität (Deutsch, PDF-Datei)
                  PPP - Geschichte der Frauenbewegung in Europa ( PDF-Datei)
                  PPP - Vom Frauenwahlrecht zur Gleichstellungspolitik ( PDF-Datei)
                

(von links nach rechts) Dr. Traub-Merz, Rudolf  (Leiter der FES Shanghai),
Li, Rong (stellv. Präsidentin des Shanghaier Frauenverbandes),
Prof. Dr. Yang, Jian (stellv. Präsident, Shanghai Institutes for International Studies),
Prof. Dr. Bouvier, Beatrix (Leiterin des Karl Marx Museums und des Studienzentrums Karl-Marx-Haus),
Chen, Hongyan (Dolmetscherin)
      

(von links nach rechts) Prof. Dr. Bouvier, Beatrix, Chen, Hongyan, Dr. Traub-Merz Rudolf


Prof. Dr. Bouvier, Beatrix


Prof. Qian, Huangqi (Präsidentin der Jinling Women’s College, Nanjing Normal University), Prof. Dr. Bouvier, Beatrix


(von links nach rechts) Yang, Suping (stellv. Vorsitzende des Parteisekretärs der Jinling Women’s College, Nanjing Normal University)
Prof. Qian, Huangqi, Prof. Dr. Bouvier, Beatrix


(von links nach rechts) Prof. Xu, Anqi (Forschungsinstitut für Soziologie, Shanghai Academy of Social Sciences)
Prof. Zhu, Qinjun (Law and Politics College of Shanghai Normal University)
Prof. Dr. Yang, Jian (stellv. Präsident, Shanghai Institutes for International Studies)
Li, Rong (stellv. Präsidentin des Shanghaier Frauenverbandes), Dr. Traub-Merz, Rudolf , Prof. Dr. Bouvier, Beatrix
Dr. Zhang, Lu (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institute for Global Governance Studies, Shanghai Institutes for International Studies)


 
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