Planspiel zum Thema „Klima und Energiepolitik, nachhaltige Entwicklung"
Experteneinsatz von Oliver Lah und Dr. Stefan Rappenglück, Centrum für angewandte Politikforschung (CAP), Ludwigs- Maximilian Universität München
02.- 05. Dezember 2008, FES-Shanghai
Der Energiebedarf Chinas wächst mit der gleichen Geschwindigkeit wie seine Wirtschaft - und dies nach wie vor mit Kohle als Energiequelle Nummer eins. Die Verbrennung dieses Rohstoffs ist einer der Hauptauslöser des anthropogenen Klimawandels. Die Europäische Union möchte eine nachhaltige Entwicklung forcieren und will eigene Treibhausgasemissionen um 20% bis zum Jahr 2020 reduzieren und sogar um 30%, wenn andere Staaten wie China folgen. Vor diesem Hintergrund haben die Universitäten München, Paderborn und Qingdao gemeinsam ein online-Seminar für StudentenInnen entwickelt, um bei den zukünftigen EntscheidungsträgerInnen Chinas die Herausforderungen des Klimawandels zu verankern und die Potentiale erneuerbarer Energien bzw. von Energieeffizienzmaßnahmen aufzuzeigen. Kernelement dieses Seminars ist ein Internet-basiertes Planspiel zur europäischen Energie- und Klimapolitik. Das Planspiel wird von deutsch-, englisch und chinesischsprachigen online-Tutoren angeleitet und gibt die Möglichkeit, als Europa-PolitikerIn mit über die Energie- und Klimapolitik der EU zu entscheiden. Das FES-Büro Shanghai organisierte im Oktober 2008 mit VertreterInnen der Universitäten München und Paderborn einen Workshop, um diversen Partneruniversitäten in Shanghai das Konzept für dieses Planspiel zur europäischen Klima- und Energiepolitik vorzustellen. Im November 2005 bereits hatte die FES-Shanghai in Kooperation mit CAP München und der Tongji-Universität erfolgreich ein ähnliches Planspiel zu politischen Entscheidungsprozessen innerhalb der EU für StudentenInnen verschiedener Fakultäten durchgeführt.
Download: Ablauf des Planspiels (Deutsch, PDF-Datei)
Präsentation (Englisch und Chinesisch, PDF-Datei)

Dr. Rudolf Traub-Merz (Leiter des FES-Büro Shanghai), mit StudentenInnen

Oliver Lah, Centrum für angewandte Politikforschung (CAP), Ludwigs-Maximilian-Universität München mit Studentinnen
Dr. Stefan Rappenglück, Centrum für angewandte Politikforschung (CAP), Ludwigs-Maximilian-Universität München mit StudentenInnen
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