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Globalisierung und Interessensvertretung:
Herausforderungen der Gewerkschaften in Deutschland und China“

16. – 21. Dezember 2007, FES Beijing

„Globalisierung und Interessensvertretung: Herausforderungen der Gewerkschaften in Deutschland und China“ waren die Leitthemen während des Besuchs der beiden Kurzzeitexperten Prof. Wolfgang Däubler und Claudia Wörmann Adam in Chengdu und Peking. Das in Zusammenarbeit mit der Freundschaftsgesellschaft des Volkes von Sichuan (FGS), der Provinzgewerkschaft von Sichuan und dem All-Chinesischen Gewerkschaftsbund (ACGB) erarbeitete Besuchsprogramm führte Prof. Dr. Däubler, Arbeitsrechtsexperte der Universität Bremen, und Frau Wörmann Adam, Betriebsratsvorsitzende der Köln-Messe und Mitglied des Gewerkschaftsrates der Gewerkschaft Verdi, zunächst nach Chengdu, wo sie an einem zweitägigen Seminar zu Arbeitsbeziehungen in Deutschland und China teilnahmen. Dabei referierte Prof. Däubler vor ungefähr 170 Seminarteilnehmern über die rechtlichen Regelungen von Beschäftigungsverhältnissen in Deutschland sowie Kontrollmechanismen für die Einhaltungen individueller und kollektiver Arbeitsverträge in Deutschland. Frau Wörmann Adam thematisierte in ihren Vorträgen Tarifverträge in Deutschland –Standardisierung von Löhnen und Gehältern und die Regelung von Akkordarbeit und Stückquoten in Deutschland. Nach dem Aufenthalt in Chengdu, nahmen die beiden Experten an einem gemeinsam mit dem Institut für Industrielle Beziehungen organisierten Expertenworkshop am 20 Dezember in Peking teil. Dabei erörterte Frau Wörmann Adam mit den Experten des dem ACGB unterstellten Think tanks sowie Vertretern der chinesischen Gewerkschaftszentrale (ACGB) die konkreten Auswirkungen der Globalisierung auf die deutsche Arbeitswelt und die Arbeitsbeziehungen sowie die praktischen Antworten der Gewerkschaften. Prof. Däubler diskutierte mit den chinesischen Seminarteilnehmern die Rolle des Staates bei schwach geregelten Arbeitsbeziehungen und schwacher Implementierung bestehender gesetzlicher und kollektivvertraglicher Regelungen sowie Stärken und Schwächen des neuen chinesischen Arbeitsvertragsgesetzes.



v.l.n.r.:Ren Yuanming, stellvertretender Leiter der Abteilung für Sozialversicherung
der Hauptgewerkschaft Sichuan, Yang Yucheng, Mitarbeiter der Freundschafts-
gesellschaft der Menschen von Sichuan, Prof. Wolfgang Däubler, Arbeitsrechts-
experte der Universität Bremen, Frau Mu Zhuping, stellvertretende Vorsitzende
der Hauptgewerkschaft von Sichuan, Frau Wörmann Adam, Betriebsratsvorsitzende
der Köln-Messe und Mitglied des Gewerkschaftsrates der Gewerkschaft Verdi und
Roland Feicht, Landesvertreter der FES in China


v.l.n.r: Herr Peng Yong, stellvertretender Leiter der internationalen Abteilung
beim ACGB, Prof. Li Deqi, Direktor des Instituts für Industrielle Beziehungen,
Frau Wörmann Adam, und Prof. Dr. Wolfgang Däubler am Institut für
Industrielle Beziehungen

 

 

 

 
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