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Frauenbild und gender-gerechte Berichterstattung in den Medien

Shanghai, 02. Juni 2006

Welches Frauenbild wird vermittelt? Wie häufig und in welcher Form kommen Frauenthemen in den Medien vor? Wie viele Frauen zählen zu den Entscheidungsträgerinnen in den Medien? Alles Fragen, die gleichermaßen für China und Deutschland relevant sind. Der Shanghaier Frauenverband und FES Shanghai griffen dieses Thema im öffentlichen Workshop „Frauenbild und gendergerechte Berichterstattung in den Medien“ mit über 80 Teilnehmer/innen erstmals auf.
Mit Resonanz: 2 lokale Fernsehsender erschienen ebenso wie der Bezirksbürgermeister, ein großer Artikel wurde in der „Shanghai Evening Post“ platziert.

Birgitta Schulte, Vizepräsidentin des deutschen Journalistinnenbunds, stellte die Studienergebnisse des internationalen Global Media Monitoring Project von 2006 vor, wobei interessanterweise diee deutschen und die chinesischen Daten nah beieinander lagen. Tang Ning, Präsidentin des Shanghaier Journalistinnenverbands, bestätigte ähnliche Entwicklungstendenzen in Deutschland und China: Ältere weibliche Beschäftigte hätten Mühe mit den Neuen Medien und würden ausgegrenzt. Jüngere würden sich der Pflicht zu Überstunden unterwerfen und oft auf Privatleben und Kinder verzichten. Obwohl die Zahl der weiblichen Journalisten in China stark ansteigt, habe sich die Darstellung in den Medien nicht geändert.


„Mehr Frauen in der Medienwelt – hält die Berichterstattung mit?!“


 
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