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Die Friedrich-Ebert-Stiftung

"Internationale Verständigung fördern"

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) wurde 1925 als politisches Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert gegründet. Als eine gemeinnützige, private, kulturelle Institution ist sie den Ideen und Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet.

Die internationale Arbeit verbindet die FES mit Partnern in über hundert Ländern der Welt. In den meisten dieser Länder arbeiten Vertreter der Stiftung mit eigenen Büros für Demokratie, Entwicklung und Frieden in ihren Gastländern. Ziel der Arbeit ist es, zu mehr Partizipation, Pluralismus, Rechtsstaatlichkeit, sozialer Gerechtigkeit und gewaltfreier Konfliktregelung in Staat und Gesellschaft beizutragen. Das internationale Netzwerk der Friedrich-Ebert-Stiftung wird von der Zentrale in Bonn und Berlin unterstützt. Die internationale Arbeit der FES wird im Wesentlichen durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und das Auswärtige Amt finanziert.

Im Rahmen der von Deng Xiaoping eingeleiteten Reform- und Öffnungspolitik konnte die Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Arbeit in China aufnehmen. Die FES unterhält zwei Büros in China, die gesellschaftspolitische Kooperationsprogramme in enger Abstimmung mit chinesischen Partnerorganisationen entwickeln und durchführen. Die Büros in Beijing und in Shanghai sind Bestandteil der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in China und des Netzwerks von vierzehn Vertretungen der FES in Asien.

China öffnet sich zur Welt und hat als Transformationsland die politische Weltbühne betreten. Seit 2001 Mitglied der WTO, ist der Wachstumsmarkt China ein immer bedeutenderer internationaler Handelspartner und Produktionsstandort. Der nachdrückliche graduelle Systemwandel in Wirtschaft und Gesellschaft und der damit verbundene soziale Wandel sind eine Herausforderung an die Gestaltungsfähigkeit der Politik. Ministerien, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen sind offen für internationale Kooperation und den Erfahrungsaustausch bei der Gestaltung des Reformprozesses. In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern die verschiedenen Ebenen des Reformprozesses zu begleiten und zu unterstützen, ist das Ziel der Friedrich-Ebert-Stiftung in China.

 
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